Über diese Designstudie

Diese Website ist eine Design-Studie von VisionThinks. Die Praxis Dr. Malers gibt es nicht. Gezeigt wird, worauf es bei einer Praxis-Website wirklich ankommt, über schöne Bilder hinaus.

Hilfe zuerst. Bereitschaftsdienst 116 117 und Notruf 112 stehen auf der Startseite und im Footer und sind auf dem Handy direkt anwählbar. Die Notdienst-Apotheke wechselt täglich um 9 Uhr, deshalb verlinken wir auf die offizielle Notdienstsuche statt einen Eintrag zu pflegen, der morgen falsch ist.

Datensparsam von Anfang an. Keine externen Dienste, keine eingebundenen Widgets, alle Schriften liegen auf dem eigenen Server. Gespeichert wird nur, was technisch nötig ist. Deshalb gibt es hier keinen Cookie-Banner.

Online-Termine ohne Nebenwirkungen. Die Terminbuchung ist ein einfacher Link. Daten fließen erst, wenn jemand bewusst darauf klickt. Mehr dazu unten.

Keine Gesundheitsdaten im Kontaktformular. Das Formular fragt nach dem Anliegen, nicht nach Beschwerden. Was ins Formular gehört und was ans Telefon, steht direkt dabei.

Barrierefrei, auch im Detail. Kontrastmodus und Schriftgrößen-Schalter wirken auf alle Elemente, auch auf die eigenen Erweiterungen. Gut lesbare Schriftgrößen, erkennbare Links, Symbole, die Screenreader überspringen.

Pflegeleicht. Impftermine kommen aus einem Kalender und verschwinden nach ihrem Enddatum von selbst.

Ehrliche Inhalte. Leistungstexte orientieren sich an den Empfehlungen der STIKO und an den echten Abläufen beim E-Rezept. Was eine Praxis nicht halten kann, steht hier nicht.

Sorgfalt im Kleinen. Telefonnummern, Öffnungszeiten und Schreibweisen sind überall einheitlich.

Sie suchen einen neuen Webauftritt für Ihre Praxis? Schreiben Sie uns persönlich: info@visionthinks.de

Barrierefreiheit heißt abwägen

Eine barrierefreie Website entsteht nicht durch ein Plugin, sondern durch viele einzelne Entscheidungen. Nicht alles lässt sich gleichzeitig maximieren. Hier ist, wie wir abgewogen haben.

Farben, die lesbar bleiben. Das Theme MATE bringt ein blaues Farbschema mit, dessen helle Töne als Textfarbe auf weißem Grund den empfohlenen Mindestkontrast nicht erreichen. Wir nutzen deshalb die dunklere Kontrastvariante und haben jede Kombination nachgemessen: Links und Überschriften erreichen 6,2 : 1, der Notfallhinweis 9,4 : 1. Selbst der Farbwechsel beim Überfahren der Schaltflächen ist so gewählt, dass weiße Schrift lesbar bleibt. Wie verbreitet das Problem ist, zeigt der WebAIM-Million-Bericht 2026: Auf 83,9 % der untersuchten Startseiten fand sich Text mit zu geringem Kontrast.

Ein Kontrastmodus, der nichts vergisst. Viele Websites bieten einen Kontrastschalter an, doch oft wechseln nur Text und Hintergrund. Formulare, Spamschutz-Felder, Aufzählungszeichen, Karten oder der Rahmen der Tastaturbedienung bleiben im alten Design und sind plötzlich kaum noch zu erkennen. Wir haben den Kontrastmodus Element für Element geprüft, auch bei unseren eigenen Erweiterungen.

Größer, aber nicht unübersichtlich. Das TT-Symbol vergrößert die Seite in zwei Stufen um 20 und 40 %. Kopfzeile und Menü bleiben bewusst in Originalgröße, damit die Navigation einzeilig und vollständig bleibt. Wer alles vergrößern möchte, nutzt die Zoomfunktion des Browsers (Strg und +).

Ehrlich bei den Grenzen. Barrierefreiheit lässt sich ermöglichen, aber nicht für jeden Menschen und jedes Hilfsmittel garantieren. Was wir geprüft haben und wo noch Grenzen liegen, steht in der Erklärung zur Barrierefreiheit.

Diese Prüfung ist aufwendig. Auch unsere eigene Website gehen wir gerade nach diesen Maßstäben noch einmal durch.

Online-Terminbuchung

Der Button „Termin online buchen“ führt in dieser Demo zu Doctolib. Das ist nur ein Beispiel. Die Website ist an keinen Anbieter gebunden. Jede Praxis nutzt ihr eigenes System, und wir binden es als Link, Button oder eingebettetes Buchungsfenster ein.

Verbreitete Dienste für Arztpraxen sind zum Beispiel:

  • Doctolib
  • CLICKDOC
  • jameda
  • samedi
  • Doctena

Auch Apotheken bieten Impftermine zunehmend online an, oft über ihr Apothekenportal oder ihre Warenwirtschaft.

Wichtig für den Datenschutz: Externe Buchungsdienste verarbeiten Patientendaten. Sie gehören deshalb in die Datenschutzerklärung, und ein eingebettetes Buchungsfenster sollte erst nach Zustimmung geladen werden. Ein einfacher Link ist hier unkomplizierter.